Mittel gegen Mietnomaden

Mittel gegen Mietnomaden

Wird an zwei aufeinanderfolgenden Monaten die Miete nicht gezahlt, kann eine fristlose Kündigung erfolgen (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Dabei gibt es allerdings gewisse Formalien, an die man sich als Vermieter in jedem Fall halten muss. Im Zweifelsfall sollte man sich hier also an einen Anwalt oder Detektiv wenden, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat, um keine unnötigen Fehler zu begehen, die das Verfahren anschließend noch weiter hinauszögern.

Mit einer fristlosen Kündigung ist es aber in der Regel nicht getan, da der Mieter weiterhin in der Wohnung bleiben wird. Weitere zwei Wochen nach der Kündigung kann der Vermieter eine Räumungsklage einreichen, um den Auszug zu erzwingen. Bevor Gerichte aber in solchen Fällen tätig werden, müssen weitere zwei Monate vergehen. Bis zum Urteil dauert es im Schnitt dann noch mal zehn Monate und die Räumung kann erst nach Rechtskräftigkeit des Urteils und einer weiteren Fristsetzung erfolgen. Bis die Räumung erfolgt, dauert es also durchschnittlich 15 bis 18 Monate.

Alternativ können Vermieter den Mietnomaden über einen Urkundsprozess belangen. Dafür muss lediglich der Mietvertrag vorgelegt werden und nach wenigen Monaten kann der Vermieter einen Zahlungstitel erwirken, mit dem sich das Konto des Mieters sperren lässt. In der Regel werden Mieter dann einer Räumung der Wohnung zustimmen, weil sie nicht an ihr Geld kommen.

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Detektei Lentz & Co. GmbH

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4. Februar 2017 / von / in

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